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Die Burghond-Saga

Die Geschichte der "Burghond"

Entstehung der Figuren
Die Figur des „Burghond" entstand aus der Geschichte unserer Gemeinde Reicheneck.
Einer der ersten Siedler Reichenecks im 11. Jahrhundert war ein Adeliger, ein Herr von RIETH, aus dem Adelsgeschlecht der Altenriether. Bereits die Altenriether hatten in ihrem Namenswappen einen Hund. Dieser Hund wurde damals auch in das Ortswappen Reicheneck übernommen.
Dieser genannte Herr von RIETH errichtete sich in Reicheneck ein Steinhaus, das er Burg nannte. Hinweis auf den Standort der Burg gibt heute noch ein schmaler Weg, der Burggraben heißt.
Somit entstand der Burghund, zu schwäbisch Burghond.
Damals hatte ein Herr auch seine Knechtschaft, so kam die Figur des Knechtes hinzu.

Häsbeschreibung Herr von Rieth

Das Häs des Herr von Rieth besteht aus einer schwarzen, mit Leder verstärkten Jacke, einem ponchoartigen Filzumhang, schwarze Hose, Herrenstock und wehendes weisses Haar.

Häsbeschreibung der Knechte

Das Häs der Knechte besteht aus weisser Stoffjacke mit Ledergürtel und Trinkhorn, schwarzes Schaltuch, Lederpeitsche.
Die Hosen sind knickebockerähnliche wadenlange Stulphosen mit schwarzen hohen Lederstiefeln.

Häsbeschreibung und Maske der Burghond


Das Burghond-Häs besteht aus Maske, Felloberteil, Fellhose und Schellengurt.

Der Stoff des Oberteils und der Hose kommt einem Fell gleich und ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.


Heutige Maske

Unsere heutigen Masken fertigen die traditionellen Holzschnitzer


Burghondmasken:

Günther und Monika Wetzel

http://www.wetzel-masken.de


Herr von Rieth-und Knechtemasken:

Holzbildhauerei Stiegeler

www.holzbildhauerei-stiegeler.de


Sie werden meistens aus Lindenholz geschnitzt, welches mehrere Jahre abgelagert sein muss, dass es später nicht reisst.
Hier ein paar Bilder der Fertigung unserer Masken.
Vielen Dank an unsere Schnitzer für die freundliche Unterstützung mit Infos und Bildern.

Das ist der Beginn aller Masken: die Skizzierung der ersten Ideen:

Schellengurte

Die Schellengurte sind handgearbeitet. An den Lederriemen sind je nach Länge zwischen 4 bis 7 Glocken unterschiedlicher Größe angebracht, wodurch ein vielseitiges Klangbild erlangt wird

Die Masken wurden früher von den Mitgliedern selbst hergestellt. Hierzu wurde ein sehr leicht zu verarbeitendes Modelliermaterial verwendet. Das Material erlangte nach der Verarbeitung eine Konsistenz ähnlich wie Holz und konnte auch so bearbeitet werden.