Presse
Hier ein Bericht aus der Zeitung:
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/uhldingen-muehlhofen/Tierische-Sause-mit-viel-Narrenbrause;art372496,4736730
Tierische Sause mit viel Narrenbrause
„22 Jahre Wolfsgeheul in Mühlhofen, das lockt jeden Einwohner weg vom Ofen. Tiermaskenumzug mit Wölfen, Eulen, Hasen und Katzen, das führt am heutigen Tag zu mancherlei Fratzen.“ Bürgermeister Edgar Lamm brachte es in seiner Begrüßung beim Zunftmeisterempfang im Vereinsheim des Narrenvereins Mühlhofen auf den Punkt: Zahlreiche Zuschauer wollten sich den bunten Tiermaskenumzug anlässlich des 22. Bestehens des Wolfrudels des Narrenverein nicht entgehen lassen.
Für viel Unterhaltung sorgten die Burghond Reicheneck aus der Nähe von Reutlingen beim Tiermaskenumzug anlässlich des 22-jährigen Bestehens des Wolfsrudels des Narrenvereins Mühlhofen.
Bilder: Kleinstück
Und ihr Kommen am Samstagnachmittag hatte sich gelohnt: Ob Fledermäuse, Stiere oder Laubengiggeler, ob Löwen, Galgenvögel oder Wildsauen. Unzählige Masken aus nah und fern gaben sich im Ortsteil Mühlhofen ein Stelldichein und erfreuten bei prächtigem Umzugswetter sowohl jung als auch alt am Straßenrand.
Angeführt von der Mühlhofer Musik und einigen Kindern des Jubilars, setzte sich der bunte Zug von der Grasbeurer Straße aus in Richtung Mehrzweckhalle in Bewegung. Kaum waren die Mühlhofer Wölfe an der Ehrentribüne vorbeigezogen, folgten die ihnen täuschend ähnlich aussehenden Burgstall-Wölfe aus Wolfenhausen gemeinsam mit den Rommelstal-Schreck. Die Fledermäuse aus Unteruhldingen ließen ein kräftiges „Narri-Narro“ ertönen, denen die Löwen aus Überlingen mit „Juhu“, die Stiere aus Wahlwies mit einem dreifach kräftigen „Narro-Muh“ und die Moikäfer aus Dellmensingen bei Ulm mit „Moikäf'r-fliag“ antworteten. „Kikeriki“ ließen unüberhörbar die Oberuhldinger „Laubengiggeler“, ein „Narro-Miau“ die Deisendorfer Katzedopeschliefer und ein „Bock-Au“ die Narrenzunft Schäf Pfronstetten erklingen. Ebenso schön anzuschauen auch die Füchse aus Untersiggingen („Fuchs-Loch“), die Weiler Wildsauen („Weilermer-Wildsaua“) oder die Krähbach-Narren aus Fulgenstadt („Oh Schreck, oh Schreck, d'r Krähenschreck“). Nicht zu überriechen waren die Rauchkatzen aus Stetten („Rauchkatzen-uho“), die ihrem Namen alle Ehre machten. Eulen waren gleich zwei Mal vertreten: Zum einen die Burgeulen des Narrenvereins „Wolkenschieber“ aus Heiligenberg, zum anderen die im kommenden Jahr 100 Jahre alt werdenden Eulen des Narrenvereins aus Hagnau. Schön anzusehende Pyramiden bot immer wieder der Narrenverein „Burghond Reicheneck“ aus der Nähe von Reutlingen, die mit ihren Burghunden, ihrem „Herr vom Rieth“ und ihren Knechten erschienen waren. Und für zünftige Musik zwischendurch sorgten nicht weniger als acht Musik- und Lumpenkapellen: Die Überlinger „Seegumper“, die Fanfarenzüge aus Unteruhldingen, Hagnau und Schöntalhasen, die Oberuhldinger „Hippies“, die Lumpenkapelle Shakespeare, die Gugga-Musik „Musica Canum“ und die 08/15 Band Bermatingen. Ein kleiner, aber feiner Umzug, der auf überaus große Zustimmung stieß, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Gästen. „Es hat richtig viel Spaß gemacht“, freute sich Zunftmeisterin Manuela Graf, bevor sie sich im Kreise von Narrenpräsident Thomas Schinn und Siegried Burgermeister, Präsident des Verbandes Alb-Bodensee Oberschwäbischer Narrenvereine (VAN) auf den Weg in die Mehrzweckhalle begab, in der eine große Geburtstagsparty der Veranstaltung einen gebührenden Abschluss gab.